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Das Windsurfen

Windsurfen ist aus dem Wellenreiten entstanden, man wollte sich das mühsame Paddeln gegen die Wellen ersparen, indem dafür die Kraft des Windes nutzbar gemacht wurde. Im November 1964 zeichnete Newman Darby sein Darby Sailboard und veröffentlichte in Popular Science, das in einer Auflage von 1,5 Millionen Exemplaren in USA erschien eine bebilderte Selbstbauanleitung für sein Segelbrett. Er verwendete dabei ein Segelrigg ähnlich einem Kinderdrachen bei dem ein Mast beweglich mit dem Surfboard verbunden war und eine hoizontale Spire zum Halten des Segels diente. Newman Darby baute mehrere dieser Sailboards und es existieren Filme über seine Probefahrten. Der Amerikaner Jim Drake startete in der Jamaica Bay in New York am 21. Mai 1967 zum ersten mal seinen Windsurfer „Old Yeller“. Vor ihm hatte der Engländer Peter Chilvers mit der Idee gespielt, ein Surfbrett mit einem Segel zu verbinden. Jedoch hatte Jim Drake schließlich die entscheidende Idee, das Segel mit einem Gabelbaum zu spannen und moderne Materialien für Brett, Mast und Segel einzusetzen. Hoyle Schweitzer hat als erster die wirtschaftlichen Möglichkeiten des Windsurfens erkannt und die Entwicklung weiter vorangetrieben. Sein Patent wurde in Europa in einem Verletzungsverfahren vor dem Münchner Patentgericht eingeschränkt. Ursprünglich hatte Schweitzer und Drake das Kardangelenk des Mastfußes und das Rigg mit Gabelbaum geschützt. Das Gericht würdigte aber die frühere Erfindung von Newman Darby der bereits sein Segel beweglich mit dem Board verbunden hatte und beließ Schweitzer nur den Gabelbaum als Patentinhalt, da der Gabelbaum im Gegensatz zu dem kinderartigen Drachensegel von Darby mit nur einer Haltespire eine deutliche Verbesserung darstellte. Das beschnittene Patent mit dem Gabelbaum reichte aber aus um praktisch in allen patentgeschützen Märkten Lizenzen eintreiben zu können. Insofern haben wir es mit drei Vätern des Windsurfens zu tun. Newman Darby als eigentlicher Erfinder, Jim Drake als Erfinder des Gabelbaumes und Hoyle Schweitzer, der es als einziger verstand Windsurfen zum weltweiten spektakulären Trendsport zu etablieren. Gewürdigt werden muss allerdings auch Peter Chilvers aus England, der nachweislich als 12 jähriger Junge die Idee zu einem Segelsurfbrett skizzierte. Eine Erfindung ist aber als solche nur dann erfolgreich, wenn sie auch wirtschaftlich umgesetzt, bzw. Verwendung findet. Insofern hat das Patentgericht in München eine Salamonisches Urteil gefällt als es in seiner Begründung die doch schwerwiegenden Vorbenutzung aller „Erfinder“ beiseite schob und vermerkte, dass einzig und alleine Hoile Schweitzer einen Markterfolg erzielte und das ist die Grundlage jeder vernünftigen Erfindungsbewertung

Windsurfer vor Tarifa

Windsurfer vor Tarifa

 Der Sportler ist per Hüfttrapez, per Fußschlaufen und mit den Händen mit dem Sportgerät verbunden.

Wettkämpfe

Offizielle Windsurfwettkämpfe verlangen eine Windgeschwindigkeit von 10 Knoten(18,5 km/h). Das entspricht der Windstärke 4, oder der Meldung „mäßiger Wind“ im Wetterbericht. Bei dieser Windstärke beginnen die Surfbretter auf dem Wasser zu gleiten und werden dabei deutlich schneller als 20 km/h.

Freestyle und Wave sind durch Kampfrichter bewertete Wettbewerbe; der Surfer mit der besten Technik und höchsten Vielfalt der Windsurfmanöver gewinnt. Olympische Klasse, Formula Klasse, Slalom und Super Cross sind Rennen bei denen viele Teilnehmer einen Kurs absolvieren. Speed ist ein Rennen, bei dem die Teilnehmer nacheinander einen geraden, 500 m langen Kurs befahren. Indoor sind Hallenbewerbe meist für Freestyle und Long Distance sind Langstrecken-Wettfahrten.

 Ein Surfer beim FreeStyle

Freestyle

Höchstleistungen auf dem Brett

Üblicherweise gleiten die Surfbretter mit 30 bis 45 km/h über das Wasser. Die Rekordgeschwindigkeiten über 80 km/h werden nur bei Sturmstärken auf sehr glattem Wasser mit speziellen ca. 25 cm breiten Surfbrettern (sogenannten Speedneedles) erreicht. Am 10. April 2005 wurde Finian Meynard mit 48,7 kn (90,2 km/h) gemessen und stellt dabei einen neuen Weltrekord für segelgetriebene Wasserfahrzeuge auf. Die Ratifizierung durch den World Sailing Speed Record Council erfolgte am 11. April 2005. Dabei hatte er bereits im November 2004 den Rekord zu den Surfern geholt.

Trends

Seit dem Jahr 2000 hat sich der Trend zu Freestyle-Flachwasser-Manövern der New School verstärkt. Dabei wird viel gesprungen und die Beherrschung des Sportgerätes in artistischer Art und Weise zur Schau gestellt. Zudem wurde bei Windsurf-Regatten die Super Cross Disziplin eingeführt, bei der unter anderem Hindernisse auf dem Wasser zu überspringen sind. Auch das Speed-Surfen ist wieder zu neuen Ehren gekommen, seit der Weltrekord für segelgetriebene Wasserfahrzeuge wieder bei den Surfern ist.

Die Stars

Lebende Legenden und „Megastars“ der Sportart Windsurfen sind der Hawaiiner Robby Naish und der 35-malige Weltmeister Björn Dunkerbeck.

Robby Naish!! 

 




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